Aikido: moderne, defensive japanische Kampfkunst
Aikido ist eine defensive japanische Kampfkunst, die sich inzwischen zu einem sehr beliebten Sport entwickelt hat. Der Gründer der Kampfkunst, Morihei Ueshiba, sah diese Kampfkunst zunächst gar nicht als Sport an. Vielmehr ging es ihm um das Misogi-Waza, das frei übersetzt als „den Körper schälen“ bezeichnet werden kann. als Sportart hat es sich etabliert, weil der Körper wie auch der Geist angesprochen werden. Dennoch sind Wettkämpfe im Aikido nicht vorgesehen.
In der Praxis geht es beim Aikido darum, einen gegnerischen Angriff abzuwehren und gleichzeitig seine eigenen Kräfte und die des Gegners so zu nutzen, dass der Gegner kampfunfähig wird. Dabei geht es aber nicht darum, den Gegner zu verletzen. Es gibt zahlreiche Techniken im Aikido, von denen die Wurftechniken am häufigsten zur Anwendung kommen. Daneben gibt es noch einige sehr wichtige Haltetechniken.
Während des Trainings werden die Rollen unter den Sportlern klar verteilt. Es wird vorbestimmt, wer Angreifer und Abwehrer ist. Auch die einzelnen Angriffarten und die entsprechende Reaktion darauf wird im Vorfeld abgesprochen. Lernen und ausüben kann man Aikido in zahlreichen Schulen, die sich mit unterschiedlichen Kampfkunsttechniken beschäftigen. Nicht selten wird Aikido in einem Verein angeboten. Daneben gibt es eine ganze Reihe von Selbstverteidigungskursen, in denen ebenfalls Elemente des Aikido vermittelt werden.
Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Februar 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Aikido Kampfkunst Kampfkunsttechnik Wurftechnik Haltetechnik Selbstverteidigung