Slacklining: Jeder kann ein Seiltänzer sein!

In letzter Zeit sieht man immer wieder Menschen, die ein eigenartiges Seil bzw. Band zwischen zwei Bäumen oder künstlichen Vorrichtungen aufspannen, um dann darüber zu balancieren. Diese neue Sportart heißt Slacklining und ist im Moment äußerst beliebt.

Dies hat vor allem zwei Gründe: Zum einen ist der Aufwand sehr gering, weil man nicht viel Ausrüstung benötigt. Zum anderen ist der Trainingsnutzen aber unverhältnismäßig groß.

Man braucht ja nur das Seil - die sogenannte Slackline - selbst und zwei Befestigungsmöglichkeiten und schon kann man loslegen. Bei der Slackline ist übrigens unbedingt auf die Qualität zu achten, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Slacklines werden von 25 MM bis 50 MM Breite angeboten und man sollte am Anfang einfach verschiedene Modelle sowie unterschiedliche Spannweiten ausprobieren, um zu sehen, in welcher Situation man sich vorerst am wohlsten fühlt.

Vom Nutzen her gesehen, ist Slacklining kaum zu überbieten. Als Anfänger schult man zuerst sein Gleichgewichtsgefühl - auch Leute, die beim Sockenanziehen im Stehen umfallen, können davon profitieren. Dadurch wird auch die Stabilisierungsfunktion der Muskel geschult und die eigene Körperhaltung verbessert sich wesentlich. Als Fortgeschrittener kann man dann gezielt seine Übung auf den eigenen Bedarf abstimmen oder sich als Seilakrobat entwickeln: die Möglichkeiten zur Bewegung am Seil sind grenzenlos - vom Handstand bis zum Salto ist alles möglich.

Slacklining ist im Moment zwar noch eine Nischensportart, aber es wird nicht mehr lange dauern, bis Parks und Wälder mit Slacklines bestückt werden. Der Nutzen überzeugt und auch als Zusatztraining für andere Sportarten ist Slacklining bestens geeignet.

Veröffentlicht am Mittwoch, 24. November 2010 | Autor: wh
Schlagwörter: Fitness Slackline Slacklining Kondition Gleichgewicht Koordination Ausrüstung Seil